Schule für manuelle und osteopathische Therapie
Wenn dein einziges Werkzeug ein Hammer ist,
werden bald alle deine Probleme wie Nägel aussehen.
(Abraham Harold Maslow)

Sportosteopathie - SPO

1. Einführung:

Die menschliche Leistungsfähigkeit im Sport stößt immer mehr an ihre Grenzen;
Sportwissenschaft und Sportmedizin versuchen sportliches Leistungsvermögen
mit Hilfe legaler oder aber auch illegaler Methoden weiter zu steigern, da der Sport 
längst zu einem erheblichen wirtschaftlichen Faktor geworden ist. Dabei kommt es
immer mehr zu Belastungen in Grenzbereichen, welche die Gesundheit der Sportlerinnen langfristig gefährdet und weitere Leistungssteigerungen nicht mehr möglich machen.

Die Einblicke in die Sportosteopathie sollen dabei deutlich machen, wie Leistungssteigerung und Gesundheit durchaus miteinander zu vereinbaren sind, mit dem Ziel, Dysbalancen, funktionelle, strukturelle und systemische Defizite zu entdecken und wieder ins Gleichgewicht zurück zu führen, um somit die Belastbarkeit in Bezug zur Belastung zu verbessern. Die darauf aufbauende durchaus auch präventiv ausgerichtete Sportphysiotherapie kann dabei osteopathische Denkansätze in Diagnostik und Therapie sehr gut integrieren und führt langfristig zur Verbesserung der Energieressourcen, zur Stärkung des Immunsystems und somit zu einem stabileren gesundheitlichen Niveau. Gerade im Leistungssport von Kindern und Jugendlichen ist dies ein wichtiger und ernst zu nehmender Faktor.

2. Kursform:

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 3 Tage,
1. Tag: Einführung, Grundlagen in Theorie und Praxis, Sport und Osteopathie
2. Tag: Systemische Ansätze in der Sportwissenschaft und Sportmedizin
Diagnostik und Therapie spezifischer Dysfunktionsketten im Sport I
3. Tag: Diagnostik und Therapie spezifischer Dysfunktionsketten im Sport II
Arbeitsweise und Unterrichtsformen
Vorlesung, praktische Demonstrationen, theoretisches und praktisches Üben
In Kleingruppen; Patientendemonstration
In den Kursen gibt es daher einen ständigen Wechsel von Theorie und Praxis,
um die Inhalte sofort praxisnah zu erlernen. - Ein Aufbaukurs ist möglich.

3. Leitziel:

Weiterbildung von PhysiotherapeutInnen im Bereich Sportosteopathie mit der
Möglichkeit der Integration ins sportphysiotherapeutische Konzept.