Craniomandibuläre Dysfunktion - Kiefergelenk (CMD)

Fortbildungspunkte: 40 Teilnahmegebühr: € 610 / Kurs

Kurzinformation über das Kursangebot

 

CMD Kiefergelenk – Craniomandibulare Dysfunktion

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind komplex – ihre Ursachen und Auswirkungen reichen weit über das Kiefergelenk hinaus.

Der Kurs vermittelt ein Verständnis des Kiefergelenks im Zusammenspiel mit dem gesamten Körper und legt den Fokus auf eine ganzheitliche Betrachtung funktioneller Zusammenhänge.

Das Konzept verbindet physiotherapeutische sowie osteopathische Konzepte und ermöglicht eine nachhaltige, effektive Behandlung von Funktionsstörungen im Bereich des Kiefergelenks.

Die Weiterbildung richtet sich an Physiotherapeut:innen und Osteopath:innen, die ihr Fachwissen im Bereich der craniomandibulären Dysfunktion vertiefen und erweitern möchten.

Aufbau

Das Modul umfasst insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (UE) und findet als viertägiger Kurs statt. Die Inhalte sind:

  • Anatomie und funktionelle Aspekte des Kiefergelenks
  • Funktionsuntersuchung des TMG
  • Manuelle Therapie
  • Osteopathie
  • CranioMandibulare Dysfunktionen
  • Klinik
  • TMG: Tinnitus – Migräne – HWS – Neuralgien

Ziele

Die Teilnehmer erlernen in diesem Kurs:

  • das Kiefergelenk anatomisch, funktionell und systemisch einzuordnen
  • spezifische Untersuchungs- und Testverfahren zur Funktionsdiagnostik anzuwenden
  • manualtherapeutische und osteopathische Techniken gezielt einzusetzen
  • Zusammenhänge zwischen Kiefergelenk, HWS, Schädel und vegetativem System zu erkennen,
  • komplexe Beschwerdebilder wie Tinnitus, Kopfschmerz, Migräne oder Neuralgien ganzheitlich zu beurteilen
  • individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln und in den klinischen Alltag zu integrieren

Dauer: 4 Tage

Gliederung der Basis-Module und Weg zur Osteopathie

Die Basiskurse sind in fünf eigenständige Module unterteilt, die jeweils einen abgeschlossenen methodischen Baustein darstellen. Sie können einzeln oder aufeinander aufbauend belegt werden. Wer alle fünf Module erfolgreich absolviert, erhält den Abschluss „Basis Osteopathie“.

Gemeinsam mit dem weiterführenden Programm „Aufbau Osteopathie“ bildet dieser Abschluss einen wichtigen Bestandteil auf dem Weg zur vollständigen osteopathischen Qualifikation. Beide Ausbildungsstufen – Basis und Aufbau – ermöglichen es Teilnehmer:innen mit medizinischer Vorausbildung, die erforderlichen Unterrichtsstunden zu sammeln, um sich anschließend über unseren Verband als Osteopath:in prüfen und zertifizieren zu lassen.

Die fünf Basis-Module sind:

Manuelle Therapie (MT)

Craniosacrale Osteopathie (CSO)

Viszerofasziale Osteopathie (VFO)

Das Kiefergelenk (CMD)

Faszienarbeit in der Osteopathie (FAO)

(Das Modul, Manuelle Therapie (MT), entspricht den Weiterbildungsrichtlinien aller Krankenkassen und kann mit dem IKK-anerkannten Zertifikat zur Abrechnung der Position „Manuelle Therapie“ abgeschlossen werden.)

 

Zusatzinformation: Kooperation mit der Momentum Akademie

Alle Teilnehmer:innen dieses Kurses erhalten im Rahmen unserer Kooperation mit der Momentum Akademie einen kostenfreien Zugang zu deren Online-Plattform, einschließlich der E-Learning-Inhalte, Tutorial-Videos und der Community-Funktionen.

Zusätzlich erhalten alle Kursteilnehmer:innen einmalig einen Preisrabatt von 50 % auf das erste Mitgliedsjahr der Momentum Akademie.

Kursmodule

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