CranioSacrale Osteopathie (CSO)

Das Modul stellt eine Synthese aus verschiedenen Richtungen der Cranialen Osteopathie von A. T. Stills, W. G. Sutherland, J. E. Upledger und anderen Osteopathen dar.

Dabei geht die Weiterbildung von einer funktionellen Einheit des Cranio-Sacralen-Systems-CSS aus, welches von cranium, sacrum, dura mater, meningen und dem liquor cerebrospinalis gebildet wird. Das CSS ist eine weitere wichtige Säule innerhalb der menschlichen Bewegungsphilosophie und sollte daher für jeden Physiotherapeuten und Manualtherapeuten eine tragende Rolle in der Gesamtbehandlungskonzeption einnehmen.

Aufbau

Das Modul umfasst insgesamt 210 Unterrichtseinheiten (UE) und ist aufgeteilt in 7 Einzelkurse mit jeweils 3 Tagen Dauer. Für jeden Einzelkurs erhalten die TeilnehmerInnen eine Bescheinigung, nach Abschluss aller 7 Kurse das Zertifikat „CSO“.

CSO I:
Einführung in das CSS; Craniale Anatomie – topografisch, deskriptiv, funktionell, Craniosacraler Rhythmus, Basistechniken.

CSO II:
Diagnostik und Therapie des Neurocraniums; Bewegungsphysiologie/-pathologie des Schädels, Synchondrosis Sphenobasilaris – SSB I.

CSO III:
Erweiterung der Basistechniken auf Ebene der Motilität, RSM, Einführung der Biodynamik, Rhythmen in der CST, Vertiefung der Palpation, Clinical reasoning.

CSO IV:
Diagnostik und Therapie des Viszerocraniums, Bewegungsphysiologie/-pathophysiologie des Schädels, Synchondrosis Sphenobasilaris-SSB II, Suturen.

CSO V:
Biodynamik Teil 2, Midline Konzept und Breath of life, Viszerocranium im Midlinekonzept, Integration auf allen Ebenen, Clinical reasoning hands on, Feedbackbehandlungen.

CSO VI:
Embryologische Entwicklung der Mittellinien, Zonenmodell, Salutogenese, Resilienz, Komplementärtherapeutisches Arbeiten, Prozessarbeit, Feedbackbehandlungen.

CSO VII:
Prüfung, Craniosacrale Systeme, Dysfunktionsketten. Erweiterung Suturenbehandlung.

Dauer: 7×3 Tage

Kursmodule

CSO
III

Erweiterung der Basistechniken auf Ebene der Motilität

CSO
VI

Embryologische Entwicklung der Mittellinien, Zonenmodell und Salutogenese

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